Reisebericht Vietnam, 3.-19.11.2009 von Anne Nordberg

Hanoi

Wir fliegen mit Vietnam Airlines in 10.45 Std direkt von Frankfurt nach Hanoi.

Für die Einreise ist ein Visum erforderlich. Das Taxi in die Stadt braucht für die 30 km ca. eine Stunde. Es herrscht ein unglaublich dichter Verkehr, dabei sind die Autos in der Minderzahl – es dominieren die Mopeds.

Wir wohnen im Hotel Maison D’Hanoi, einem 3,5 Sterne-Haus, das zentral und nur eine Straße vom Hoan Kiem See entfernt liegt. Das Hotel ist noch relativ neu, sehr angenehm, freundlich, sauber und das Frühstück ist auch gut. Der See ist eine ruhige Oase in der quirligen Stadt – gut, um sich langsam an den wimmelnden Straßenverkehr zu gewöhnen.

Man kann ihn auf einem Fußweg umrunden. Kleine Parks und viele Bäume schirmen etwas von der hektischen Straße ab. Selbst auf Zebrastreifen und an grünen Fußgängerampeln fließt der Verkehr ununterbrochen. Nach einem Tag haben wir uns daran gewöhnt und laufen wie die Einheimischen einfach in mäßigem Tempo über die Straße, die Mopeds umfließen uns förmlich. Es funktioniert, weil jeder Rücksicht nimmt und alle nicht wirklich schnell fahren.

Eine malerische rote Holzbrücke führt zu einem Inselchen im See, auf dem der Jadeberg-Tempel zu besichtigen ist.

In der Altstadt finden wir das Cha Ca La Vong-Restaurant, das seit 5 Generationen besteht und nur 1 Gericht auf dem Speiseplan hat: Fisch, der in brutzelndem Öl auf einem Topf mit glühenden Kohlen gegart wird. Dazu kommt frisches „Grünzeug“ (Dill, Koriander und vieles, das ich nicht kenne), Erdnüsse und weiße Nudeln. Dazu Fischsauce. Lecker!

Abends gehen wir ins Wasserpuppentheater. Anstelle der Bühne ist ein kleiner See vor einer Tempelkulisse. Seitlich sitzt das Orchester mit Trommeln, Gong und Xylophon. Hinter der Kulisse stehen unsichtbar die Puppenspieler im Wasser und lassen mit einem ausgeklügelten Mechanismus die Puppen, Drachen und Boote über das Wasser spritzen und tanzen. Die Handlung ist eher schlicht, aber das Ambiente hat schon etwas Besonderes!

Die Umgebung unseres Hotels ist ein wahres Shopping Paradies: viele kleine Geschäfte verkaufen bestickte Täschchen, Lackarbeiten, Holzbestecke, Schals, Stempel und vieles mehr.

Wir riskieren eine Altstadtrundfahrt mit dem Cyclo, einer Fahrradrikscha. Spannend, besonders wenn man frontal in den Gegenverkehr fährt und dabei rechts und links von Mopeds überholt wird.

Der Literaturtempel hat uns sehr beeindruckt – eine aus mehreren Gebäuden bestehende Anlage umgeben von einem Park mit lauschigen Innenhöfen, einem Teich und vielen Bonsais. Der Konfuziustempel ist reich geschmückt.  

Die Ein-Pfahl-Pagode steht noch auf unserem Programm und in der Nähe ist auch das Haus von Ho Chi Minh (das Mausoleum ist z.Zt. geschlossen). 

In einem Internetcafé trinken wir Mango-Lassi – sehr gut!

 Halong Bucht 

Am nächsten Morgen reisen wir zur Halong Bucht. Die Fahrt dauert ca. 3,5 Std. Im Ortsteil Bai Chay gehen wir an Bord der MS Emeraude, einem Schiff im französischen Kolonialstil mit viel Mahagony und Messing. Unsere Kabine hat eine Bambustapete und ist sehr geschmackvoll eingerichtet, allerdings sehr eng. Aber wir bleiben ja auch nur eine Nacht an Bord.

Die Halong Bucht ist seit 1994 UNESCO Weltkulturerbe.

Sie ist wirklich sehenswert: 3000 Kalksteininseln, grün bewachsen und unten vom Schwappen der Wellen ausgekehlt, ragen aus dem Meer. Einzelne Felsnadeln oder in Grüppchen bieten sie immer wieder neue malerische Anblicke und Fotomotive.

An der Surprise-Höhle legen wir an und besichtigen die Tropfsteinhöhle. Sie besteht aus 3 geräumigen Kammern, der Rundgang, der über viele Stufen führt, dauert 45 Minuten.

Später fährt unser Schiff an einem „Floating Village“ vorbei. Ca. 800 Menschen leben hier auf Booten. 

Der Sonnenuntergang an Bord bietet wieder tolle Fotomotive: Immer wieder anders geformte Inselchen vor dem rosa-lila Abendhimmel. Am nächsten Morgen ein ähnliches Schauspiel: ich habe ca. 100 Fotos in der Halong Bucht gemacht.

 


Um 9.30h legen wir wieder in Halong an. Ein wirklich erlebnisreicher Ausflug. Unser Transferfahrer bringt uns zurück nach Hanoi und abends fliegen wir nach Saigon.

Saigon

In Saigon wohnen wir im Hotel Vien Dong (3 Sterne), zentral im 1. Distrikt gelegen. Die Zimmer sind geräumig, gut ausgestattet und sauber. An einer Straßenecke kaufen wir uns Graham Greene´s „Der Stille Amerikaner“ und erkennen bei unserem ersten Rundgang über die Dong Khoi (die älteste Straße von Saigon) viele Schauplätze aus dem Buch wieder.

Die Dong Khoi Straße beginnt am Saigon River und führt nach Norden bis zur Kathedrale Notre Dame. Viele Sehenswürdigkeiten und die alten Hotels, in denen sich Graham Greens Figuren bewegten, liegen entlang oder in der Nähe dieser Straße – so die Oper, das Rathaus und das schöne Postamt. 


Besonders gefallen mir die Märkte: Obst, Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch, Gewürze – alles ist appetitlich und sauber aufgebaut. Auch die Garküchen und Fahrradküchen machen einen akkuraten Eindruck – und es schmeckt!

Der bekannte Ben Than-Nachtmarkt hat mir nicht so gut gefallen, wie die kleineren.

Wir machen einen Ausflug nach Cu Chi, 78 km von Saigon in nordwestliche Richtung entfernt. Bedingt durch das Saigoner Verkehrsgewühl dauert die Fahrt 1 3/4 Stunde. Die Höhlen von Cu Chi sind im Vietnam Krieg bekannt geworden, weil sie den Vietcong Schutz und Unterschlupf vor den Amerikanern boten. Das Höhlensystem ist ca. 200 km lang und teilweise auf 3 Ebenen übereinander gelegen. Es hat unterirdische Küchen, Lazarette und Besprechungsräume. Manche Vietcongkämpfer haben monatelang unter der Erde gelebt.

Die Tunnel sind unglaublich schmal und eng, die Eingänge sind so gut getarnt, dass Außenstehende sie nicht erkennen können. Für Touristen wurden einige Abschnitte ausgebaut und zugänglich gemacht. 

Es wird vorgeführt, wie Reispapier und Waffen hergestellt werden und wie man Schuhe aus alten Autoreifen macht.

Auf dem Rückweg sehen wir eine Kautschukplantage und eine Lackarbeitenwerkstatt, die von Behinderten betrieben wird.

Fahrradtour im Mekong Delta

Ein Highlight unserer Reise ist die Fahrradtour. Morgens werden wir von unserem Guide im Hotel abgeholt. Mit 2 weiteren Teilnehmern geht es dann zunächst mit dem Minibus Richtung Süden. In Tan An steigen wir um aufs Fahrrad, es sind ziemlich neue robuste Mountainbikes.

Zunächst durch die Stadt (gut, dass hier weniger Verkehr als in Saigon ist!), dann über Landstraßen und schließlich über lauschige Stege am Wasser entlang. Ich fühle mich erst etwas wacklig, die Stege sind schmal und manchmal auch holprig. Aber nach einer Weile merke ich, dass dem Fahrrad zu trauen ist und fühle mich sicherer. Für alle Fälle begleitet uns der Minibus in einiger Entfernung. Nach dem Mittagessen bringt uns der Minibus zu einem Sampanboot, mit dem wir nach Vinh Long fahren, wo wir in einem „Homestay“ übernachten.

Unterwegs steigen wir an einer „Kokosfabrik“ aus. Hier kann man sehen, wie aus Kokosmilch Bonbons hergestellt werden. In einem weiteren kleinen Betrieb sehen wir, wie Popreis gemacht wird und können auch gleich probieren.

Unsere Pension heißt Bay Thoi. Sie liegt in einem schönen Garten und sieht edel aus: eine umlaufende Veranda mit Tischen und einladenden Hängematten, ein offenes Wohnzimmer, in dem das Abendessen serviert wird, ein Getränkekühlschrank aus dem man sich bedienen kann und das einfach auf eine Liste schreibt .

Vor dem Essen dürfen wir die Küche besichtigen und lernen, wie Frühlingsrollen gedreht werden. Alles ist piksauber. Auch unser Zimmer ist adrett, aber die Duschen, WC’s und Waschbecken sind auf dem Hof.

Zum Abendessen gibt es u.a. Elefantenohrfisch, der in einem Gestell auf den Tisch gestellt wird. Jeder zupft sich mit seinen Stäbchen etwas davon ab. Gut geschlafen, morgens werden wir von zwitschernden Vögeln geweckt. Um 6.30h starten wir zur Inselrundfahrt. Es ist nicht ganz einfach. Da der Weg ausgebessert wird, müssen wir die Räder über eine längere Strecke durch den Schlamm schieben. Danach geht es über einen schmalen asphaltierten Weg und über viele kleine Brücken. Es wachsen Longans, Jackfruits und vietnamesische Pflaumen, alles ist sehr grün. Nach dem Frühstück in der Pension geht es zunächst mit Minibus, dann mit dem Fahrrad bis zur Fähre über den Chien, einem Arm des Mekong. Auf der anderen Seite machen wir Mittagspause. Es gibt frischen Zuckerrohrsaft! Da es nun schon sehr heiß ist, fahren wir mit dem Minibus zum Hotel Cuu Long in Tra Vinh. Um 16.15h treffen wir uns zum Fahrradausflug zur Khmer Pagode etwas außerhalb von Tra Vinh. Im Mekongdelta leben traditionell viele Kambodschaner, da dieses Gebiet früher zu Kambodscha gehörte. Der Tempel ist eine weitläufige Anlage mit buddhistischen Mönchen. Der Hauptschrein ist rundherum und unter der Decke aufwendig bemalt und mit viel Gold verziert. 

Auf dem Weg dorthin wurde Reis auf der Straße getrocknet und abends zusammengekehrt.

Tra Vinh ist eine quirlige Kleinstadt. Unser Abendessen in einem kleinen Restaurant besteht aus Erdnüssen in Kokosmilch (getrocknet), getrocknetem Beef (scharf!) mit einer tollen süßlichen Sauce (vorher Chilis rausnehmen!), Fischbällchen mit Fischsauce und Salat, süßsauren Schweinerippchen, Reis, Mudfish – alles sehr lecker. Der Vorteil, wenn man mit mehreren Personen isst, man bestellt einfach mehrere Gerichte, alles wird auf den Tisch gestellt und jeder kann alles probieren. Unser Reiseleiter gab sich viel Mühe, uns immer wieder neue und besondere Spezialitäten zu bestellen. Auch abends sind es noch 30 Grad!

Deshalb soll es morgen früh schon um 7.00h losgehen.

Heute fahren wir auf schmalen Straßen durch kleine Dörfchen an vielenReisfeldern vorbei. Reiher stehen auf den Feldern, manchmal liegen Lotusteiche am Weg. Einmal werden ca. 300 Enten über die Straße in ein Boot getrieben, das sie zum Markt bringen soll – ein Riesenspektakel! Der Reis wird von Lohnunternehmern gedroschen. Sie fahren mit einer kleinen Dreschmaschine von Haus zu Haus. Der Reis wird an die Straße getragen und gedroschen. Aus 100 kg Reis wird etwa 50 kg weißer Reis, der Rest wird an die Tiere verfüttert. Es gibt viele große Schmetterlinge und kleine Vögel, kaum Tauben.

Um 11.00h wird es zu warm fürs Fahrrad, wir steigen in den Bus und fahren zum Mittagessen in ein kleines Landrestaurant. Es gibt Nudelsuppe, Beefbällchen und zum Dessert Mang Cau (Custardapple) mit Joghurt. Um zur Toilette zu kommen, muss man das Haus durchqueren:

Das Schlafzimmer mit dünnen Matratzen auf dem Boden, ein Zimmer mit 3 Hängematten, die Küche mit einer Pumpe in der Mitte. Ein großer Suppentopf köchelt auf dem Kocher. Das WC ist französisch und das Wasser zum Händewaschen schöpft man sich aus einer Amphore.

Das Waschbecken an der Wand ist nur Dekoration, es hat weder Zulauf noch Abfluss.

Alles ist einfach, aber erstaunlicherweise relativ sauber.

Zu unserem nächsten Ziel fahren wir mit 2 Fähren. Um 14.00h kommen wir in Can Tho an.

Unser Hotel Ninh Kien 2 liegt sehr zentral, 5 Minuten zum Can Tho-Flussufer. Dort ist eine kleine Promenade mit Grünanlagen. Viele Boote liegen dort, die einen für wenige Dollar herumfahren wollen. Man hat einen schönen Blick auf das pulsierende Leben. An der Straße kaufen wir uns frische Jackfruit.

Das Abendessen haben wir in einem Restaurant am Hafen. Wir sitzen auf der Veranda im ersten Stock und genießen einen schönen Ausblick. Das Essen ist allerdings nicht sehr vietnamesisch: Tomatensuppe und Wiener Schnitzel (aber in kleine Häppchen geschnitten, damit man es mit Stäbchen essen kann). Dazu Dalat Wein, in Dalat ist das einzige Weinanbaugebiet Vietnams, es gibt roten und weißen – der rote schmeckt mir besser.

Am nächsten Morgen gehen wir schon um 5.00 Uhr zum Hafen und fahren mit einem Sampanboot zum „Floating Market“ von Cai Rang, ca. 7 km entfernt. Unterwegs geht die Sonne auf. Auf den Marktbooten gibt es Früchte, Gemüse, aber auch Softdrinks und Kaffee.

Die Leute leben offenbar auf ihren Booten (es hängt Wäsche auf der Leine...).

Anh, unser Reiseleiter sagt, dass die Bauern von weit her kommen, sie bleiben ca. eine Woche bis sie alle ihre Waren verkauft haben und kehren dann zurück in ihre Dörfer.

Wir essen eine ganz saftige Ananas und fahren zurück zum Frühstück ins Hotel.

Dann bringt uns der Bus zur Stadt hinaus und wir steigen wieder aufs Fahrrad. Inzwischen spüre ich auch die ungewohnte Sattelform – ein Gelpad wäre doch nicht schlecht!

Wir kommen an vielen abgeernteten Reisfeldern vorbei. Auch Lotus wird geerntet und komplett verarbeitet: die Knospen, Blüten und später der Blütenstand mit dem Samen, sogar die Blätter und Wurzeln werden gegessen. Auf einem Hof werden Krebse nach Größen sortiert und verpackt, die Scheren werden abgeschnitten, damit sie die Netze nicht durchbeißen können...

Es ist angenehm zu fahren, zwar sind es schon wieder über 30 Grad, aber durch den Fahrtwind ist es luftig. Um 11.30 steigen wir auf den Bus um. Zum Mittagessen gibt es Krebsfleisch in Reisenudelsuppe, Kokosnuss, Reis mit Rindfleisch in Bananenblätter gegart und grünen Tee. Dann geht es zurück nach Saigon. Eine schöne Tour, die einem das Land und seine Menschen näher gebracht hat!


Badeaufenthalt in Phan Thiet

5 1/2 Stunden dauert der Transfer von Saigon nach Phan Thiet. Wir wohnen im Hotel Bon Bien (3 Sterne) direkt am Strand. Mehrere 2-stöckige Gebäude sind in einem großen Garten verteilt. Das offene Restaurant grenzt direkt an den breiten langen Sandstrand. Wir frühstücken ca. 1 Stunde lang, weil der Blick aufs Meer so schön ist...

Dann laufen wir am endlosen Strand entlang bis es zu warm wird. Nachmittags kommt Wind auf und das Meer wird rauher. Es ist paradiesisch! Das Wasser hat ca. 28 Grad.

Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug: zuerst geht es zum „Roten Fluss“,

ein flacher Bach mit rotsandigem Bett den wir einige 100 Meter hinaufwaten. Der Sand ist unglaublich weich und das sanftplätschernde Wasser umspült die Füße. Der Bach hat sich tief in den Kalkstein gegraben. Rechts und links sind steile Kalkwände – unten weiß und die oberen Meter sind leuchtend rot. Um das Farbenspiel zu komplettieren wachsen rundherum Wasserananas, Palmen, Mimosen und Bambus.

Weiter geht es zum Lotussee und dahinter zur weißen Düne. Der Lotussee ist schon abgeerntet. Ein Ochsengespann karrt die letzten Reste der Lotuspflanzen weg. Kuhherden laufen über die Straße und hinter alldem die weiß und rotleuchtenden Sandberge. Die Dünenlandschaft ist überwältigend, ein Sandgebirge türmt sich hinter dem nächsten auf.

Auf dem Rückweg passieren wir einen trockenen roten Canyon, er führt nur wenige Tage im Jahr Wasser. Ein schöner Ausflug!

Zum Abendessen gehen wir wieder ins Yen Gia, gegenüber von unserem Hotel, ein wirklich nettes Restaurant mit interessanten Speisen: So ist „Beef wrapped in Cabbage“ nicht etwa eine Kohlroulade sondern ein dekorativer Rohkostteller, in der Mitte ein Häufchen mariniertes gebratenes Rindfleisch und ein Stapel großer rundlicher Blätter. Der Kellner zeigt mir, wie ich damit umgehen muss: Man nimmt ein großes Blatt, legt etwas von den Gemüsesorten und dann etwas Fleisch obendrauf. Das Blatt wird aufgerollt und in die Fischsauce oder Sojasauce gedippt. Ich esse den ganzen Teller leer und bekomme noch mal nachgelegt. Auch dazu schmeckt der Dalat Wein gut.

Resümee:

Vietnam ist ein sehr interessantes und vielseitiges Reiseland. Sehr sauber, freundlich und sympathisch. Ich habe mich immer sicher gefühlt. Zu dieser Zeit (November) keine Mücken, kaum Ungeziefer. Man kann alles bedenkenlos essen, nur Leitungswasser sollte man nicht trinken und auch zum Zähne putzen nicht verwenden. Es hat nicht geregnet. Temperatur im Norden (Hanoi) ca. 25 Grad, im Süden ca. 33 Grad. In Phan Thiet war es morgens sonnig und windstill, mittags kam Wind auf und wurde zum Nachmittag stürmischer, abends wieder ruhig. Der Strand von Phan Thiet war wunderbar – der einzige Wermutstropfen sind die Speedboats, die permanent die Schwimmer bedrohen.

Die Preise sind durchweg günstiger als in Europa. Im Shop: 1 1/2 l Wasser ca. EUR 0,50,

Kaffee, Cappuccino im Café ca. 1 EUR. Ein Abendessen für 2 Personen inkl. einer Flasche Wein und Wasser hat im Schnitt EUR 10,-- gekostet.

 

Ich war nicht zum letzten Mal dort!