Die AROSA VIVA

die AROSA VIVA, 2009 gebaut und 2010 in Betrieb genommen, ist mit 135 Metern Länge und fast elfeinhalb Metern Breite eines der größten Flussschiffe auf dem Rhein. Sie verfügt über 99 großzügige und komfortabel eingerichtete Kabinen, die maximal 202 Passagieren Platz bieten. Die Einrichtung des Schiffes, ebenso wie der anderen AROSA Flusskreuzfahrtschiffe ist modern und farbenfroh gestaltet, so dass sich Passagiere jeden Alters wohlfühlen können. Neben hervorragendem Essen bietet die AROSA ein angenehm unaufdringliches Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten sowohl für den Abend in der Lounge, als auch über Tag, bei gutem Wetter auf dem Sonnendeck. Besonders hervorzuheben ist der Spa Bereich, den man auf Flussschiffen gewöhnlich vergebens sucht. Dieser liebevoll gestaltete Bereich bietet alles, was der Wellnessfreund begehrt. Neben tagsüber durchgehend geöffneter Panoramasauna mit Ruhebereich und Whirlpool kommt auch die Fitness nicht zu kurz, oder man lässt sich bei den unterschiedlichen Massagen oder kosmetischen Behandlungen verwöhnen.

Das Sonnendeck umfasst ein durchgehend begehbares Deck und ist in Liegebereiche oder Möglichkeiten zu sitzen oder auch einen Spielebereich optisch unterteilt. Hier kann man sich bei schönen Wetter problemlos auch den ganzen Tag aufhalten und die beeindruckenden Landschaften an sich vorüberziehen lassen. Lediglich während eines Teils der Mosel mit niedrigen Brücken muss das Sonnen deck verlassen werden. Dann wird dort das Mobiliar und die Reeling eingeklappt und hier kommt auch die hydraulisch versenkbare Brücke zum Tragen. Ein interessantes Vorgehen!

 

Die Route Kurs Mosel, 6 Tage

einer der Vorteile dieser Route aus unserer Region ist sicherlich die unkomplizierte und kurze Anreise. Aus Gütersloh gibt es passende IC Verbindungen nach Köln ohne Umstieg, die diese Reise Äußerst bequem machen. Von Köln aus legt das Schiff am späten Nachmittag nach Cochem ab, das man dann am nächsten Morgen auf eigene Faust oder mit einem der angebotene Ausflüge erkunden kann. Dieses romantische Moselstädtchen verfügt über eine Vielzahl kleinerer und größerer historischer Sehenswürdigkeiten. Besonders hervorzuheben sind hier die Reichsburg Cochem, eine wunderschöne im 19. Jahrhundert wieder aufgebaute Burganlage, die neben dem eigenen Reiz einen überwältigenen Blick über das Moseltal bietet. Die Burganlage ist sehr vielseitig, romatisch und dient nebenbei auch als Kulisse für viele Fernsehaufnahmen und Konzerte. Eine Führung hier lohnt sich in jedem Fall, da es auch etliche gut erhaltene Alltagsgegenstände und Möbel zu sehen sind, die das Leben in dieser Zeit nahebringen.

Später geht es mit dem Schiff weiter bis Bernkatel-Kues, dass man am späten Abend erreicht. Der Ort besteht aus zwei durch die Mosel getrennte Teile, mit einer Brücke verbunden. Dieser Weinort verfügt über verträumte Gässchen mit mittelalterlichen Fachwerkhäuschen, die in einem sehenswerten Marktplatz mit seinem Renaissance-Rathaus enden. Wer den Ort nicht zu Fuß erkunden will, kann sich auch für eine Radtour entlang der Mosel durch die Weinberge entscheiden. Dass der Wein der Region hervorragend ist können Sie gerne ertesten.

Von hier geht die Reise weiter nach Trier, einer Universitätsstadt, die Moderne mit römischer Antike verbindet. Hier findet man eine Vielzahl bekannter römischer Ausgrabungen, die eine Besichtigung lohnenswert machen. Allen voran sind das Stadttor Porta Nigra und die Kaiserthermen Orte, an denen man sich das römische Leben bildlich vorstellen kann. Die Größe der Stätten und der Erhaltungsgrad, gerade auch der unterirdischen Kanal- und Heizeinrichtungen der Kaiserthermen sind beeindruckend. Trier ist auf jeden Fall auch eine Wiederholung wert.

Mittags wird Trier wieder verlassen um am nächsten Morgen Koblenz entdecken zu können. Hier treffen sich Rhein und Mosel am berühmten deutschen Eck mit dem großen Denkmal Kaiser Wilhelms. Gegenüber findet sich die imposante Festung Ehrenbreitstein, die für die Bundesgartenschau ab April 2010 komplett renoviert wird und bis dahin leider nicht besucht werden kann. Auch Koblenz schafft es, sein mittelalterliches Erbe mit einer pulsierenden modernen Stadt zu verbinden.

Nach Verlassen der Stadt gegen Mittag befindet man sich nun wieder auf dem Rhein und es folgt eine wunderschöne Panoramafahrt, die man am Besten auf dem Sonnendeck genießt. Man passiert die Lorelei und die eindrucksvolle Burg in St. Goar, sieht wunderschöne und liebevoll erhaltene Örtchen und erlebt schließlich am Abend die Schiffswende bei Bingen, bevor die Reise dann über Nacht zurück nach Köln führt, wo sie dann am nächsten Morgen in Sichtweite des Doms endet - leider!

Die Atmosphäre an Bord ist gepflegt und leger, was sich allein darin zeigt, dass es keine festen Tischzeiten oder -zuordnungen gibt. Die hervorragenden Mahlzeiten sind in Buffetform und jeder kann dort essen, wo er möchte – auch auf dem Sonnendeck.

Suchen Sie eine Möglichkeit, gepflegt zu entspannen und trotzdem etwas zu entdecken? Dann sind Sie auf diesen Schiffen sicher richtig.